[Weiler] Reebkliff

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Es war ein früher, regnerischer Morgen. Die Sonne hatte sich noch nicht über den Horizont gewagt und der Mond durchdrängte die schwachen Regenwolken mit einem fahlen Licht. Nach den ersten warmen Sommertagen war eine kleine Kältewelle über die Lande hereingebrochen. In dieser Früh hörte man Schritte, die durch die Pfützen der Straßen Memlebens platschten. Es hörte sich fast schon spielerisch an, obwohl die Gassen sonst eher unheimlich wirkten.

Die Schritte wanderten nach und nach in Richtung der Burg bis sie schließlich in der Kammer des Burgvogts verstummten.

Der Burgvogt sah von seinem Buch auf. Vor ihm stand ein Jüngling, etwa 10 oder 11 Jahre alt, mit völlig durchnässter, tropfender Kleidung. In seiner Hand hielt er ein zusammengerolltes Stück Papier. Der Jüngling schüttelte das Wasser etwas ab und hörte augenblicklich damit auf als er den Blick des Burgvogts sah.

„V-verzeihung Sir, dass ich hier so einfach hereinplatze a-aber das Wetter meinte es nicht gut mit mir.“

Der Burgvogt wandte sich wieder dem Buch zu. „Was willst du hier?“

Der Jüngling ging ein paar Schritte zum Tisch des Burgvogts. „I-ich soll euch das hier geben.“ Zögerlich hielt er ihm das Papierstück entgegen.

Der Burgvogt blickte langsam auf, nahm ihm das Papierstück ab, entrollte es und begann zu lesen.

 

Hiermit bitte ich, Jos Daben, um die Eintragung der ehemaligen Einsiedelei Reebkliff als Weiler auf den Karten Ottoniens. Der Jüngling, der euch dieses Schriftstück überbracht haben sollte, lebt ebenfalls dort.

Nach harter Arbeit wurde es geschafft 10 Morgen Land zu kaufen, das Weizenfeld zu vergrößern, einen Brunnen zu graben, eine Mühle zu errichten sowie das Gebäude der zukünftigen Brauerei zu bauen. Auch wachsen schon die ersten Weinreben an den Hängen der Berge.

Im Herbst soll der erste Wein gelesen werden und schon davor wird es eine Taverne geben, in der Feste gefeiert werden sollen und Reisende eine Unterkunft finden.

Auf dass Reebkliff weiter wachse und ein wohliges Gefühl bei Reisenden hinterlässt.

Gez. Jos Daben

 

Etwas unsicher blickte der Jüngling den Burgvogt an. Nach kurzer Zeit sagte dieser: „Geh zurück zu deinem Herrn und richte ihm aus, dass seine Bitte schon bald erledigt sein wird.“ Ein Lächeln huschte über die Lippen des Burgvogts.

Der Jüngling machte große Augen und rannte Richtung Tür. „Habt vielmals Dank, Sir! Ich werde es ihm ausrichten!“

Noch bevor der Burgvogt etwas entgegnen konnte, verschwand der Jüngling durch die Tür und schritt hinaus in die kühle Morgenluft, wo die ersten Sonnenstrahlen die Regenwolken vertrieben hatten.

 

Ot:

-Anerkennung als Weiler

-10 Chunks gekauft

-2 Einwohner

-Betriebe: Mühle, Brauerei

 

Fraktionsupgrade:

-eine Mühle bei 4337 67 1925

Bild des Benutzers flizko

Reebkliff ist nun als Weiler auf den ottonischen Karten verzeichnet.

Die Mühle kann in Betrieb genommen werden.

Küsschen flizi